Der 43-jährige hat eine internationale Karriere gemacht. Derzeit betreibt er seine 1st Place Model Agentur von Madrid aus. Neben-Sitze befinden sich in Miamio und Wien. Auch als DJ ist er über die Grenzen hinaus bekannt. Hier ein ausführliches Interview über den “Tausendsassa”, übrigens auch Gründer von “Österreichs Nächstes Topmodel. In weiterer Folge werden wir dann auch seine drei Vorarlberger Models, eine davon Bregenzerwälderin, vorstellen.
Dominik du gilst als der Vorarlberger Parade-Modelmanager, aber wieviel Vorarlberg steckt wirklich in dir? Was ist dein tatsächlicher Bezug?
Meine ganze Familie mütterlicherseits sind Vorarlberger, von der Abstammung her aber teilweise Schweizer. Die Kindheit habe ich zwischen Krumbach und Wien verbracht, meine Mutter ist aus Krumbach. Die Familie väterlicherseits ist bunt gemischt, Tschechisch, Waldviertel, Wien und ebenfalls eine Linie nach Vorarlberg. Früher habe ich daher immer gewitzelt, ich bin zu 51 % Vorarlberger, aber eigentlich ist es sowieso nicht so wichtig, wir sind alle Erdenbürger und sitzen gemeinsam im selben Boot. Was ich mit Vorarlberg verbinde sind viele schöne Sommer als Kinder, Angelausflüge mit meinem Groß-Onkel Martin der damals der Pfarrer in Klaus war. Leider habe ich es seit einigen Jahren nicht mehr zurück ins Ländle geschafft, was mir sehr leid tut, aber ich lebe eben seit 12 Jahren in Spanien und Norwegen.
Du warst der Gründer von Österreichs Nächstes Topmodel und der Gründer von Jademodels. Heute machst du 1st Place Models und veranstaltest große Fashionweek Events. Wo siehst du die Hauptunterschiede von den Jadmeodels Zeiten zu den 1st Place Models Zeiten?
Das waren ganz unterschiedliche Ausrichtungen. Die damalige Agentur war eine Agentur die in der Breite gearbeitet hat, eine der größten Agenturen Österreichs war. Da wurden alle Themen verwurstet, vom internationalen Model bis zum Messepersonal, das war aber im Top-Segment nicht Vertrauensfördernd.
1st Place Models ist eine bewusst klein gehaltene Agentur die sehr elitär arbeitet, dadurch werden wir da auch ganz anders ernst genommen und sind immerhin schon dreimal zu Österreichs Agentur des Jahfres gewählt worden, obwohl wir eigentlich nur ein Scouting Office hier haben. Der Unterschied aber sind auch ganz klar die internationalen Fashionweek Events.
Erzähle uns mehr über die Fashionweek Events, was genau macht ihr da?
Wir sind die einzige Agentur mit Österreich-Bezug die von großen internationalen Fashionweeks Lizenzen bekommt. Wir arbeiten da mit verschiedenen Lizenzagenturen zusammen und sichern uns meistens offiziell lizensierte Side-Event Lizenzen. Wir nutzen das tatsächlich auch sehr um österreichischen Designern die Möglichkeit zu geben bei Fashionweek Events in London, Paris, Mailand oder Berlin Shows zu bekommen. So circa 90 % aller österreichischen Designer die aktuell bei großen Fashionweeks Shwos haben, haben das über uns geschafft. Natürlich können Designer auch über andere Wege zu solchen Events gelangen, aber wir fördern Österreicher gezielt, leichter werden sie es nirgends sonst haben.
Du trittst bei den Fashionweeks ja auch als Deejay auf, zuletzt bei den Fashionweeks in Paris und Berlin. Generell wie kam es zu der Zweitkarriere als Deejay und was waren deine highlights?
Tatsächlich mache ich seit vielen Jahren Musik, eigentlich habe ich schon mit 13 erste Songtexte geschrieben, war vor mehr als 25 Jahren der Host Deejay beim berühmten Cafe Royal in Wien, war begeisterter Karaoke-Sänger, habe zahlreiche Titel bei Karaoke-Wettbewerben gewonnen. Also Musik war immer ein Teil von mir. Auch erste Aufnahmen von mir sind schon mehr als 20 Jahre alt. Was ich aber heute mache ist Hybrid-Musik, da war ich einer der Ersten die ganz klar gesagt haben: “Hey ich mixe menschliches Handwerk mit den Möglichkeiten von artificial intelligence, noch lange bevor es da überhaupt eine Diskussion darüber gegeben hat.” Mir war meine Glaubwürdigkeit von Anfang an wichtig und ich sehe auch nichts moralisch verwerfliches dabei moderne Möglichkeiten zu nutzen. Aber Hybrid ist eben auch nciht “einfach nur auf einen Knopf drücken”, da ist jede Menge menschlicher Input mit drinnen.
Du bist damit ziemlich erfolgreich geworden, man liest von zahlreichen Chartsplatzierungen?
Es sind mittlerweile zehn Nummer 1 Hits in Deejay und Hörercharts Wertungen. Und das in 4 verschiedenen Ländern: Norwegen, Detuschland, Spanien und Österreich. Dazu Top-Platzierungen wie z.b. in der Schweiz.
Besodners erfolgreich war der Song über den gestrandeten Buckelwal Timmy “Timmy, now you´re free”, da hatte ich aber auch Glück der allererste von allen Timmy Songs zu sein, dieser Startvorteil hat mich sogar in die ITune Charts gespült.
Dein aktueller Song “A Love from another Dimension” ist deine Ex-Freundin gewidmet, auch sonst gibt es jede Menge Gerüchte. So sollst du zum Beispiel eine Zeit lang mit der Starmania Siegerin und Eurovision Songcontest Starterin Nadine Beiler liiert gewesen sein. Aktuell wird dir eine Beziehung mit der amerikanischen Influencerin Kyla Dodds angedichtet. Was davon ist wirklich die Wahrheit?
Eigentlich halte ich mein Privatleben wirklich immer sehr privat. Das habe ich durch meine slowenische Ex-Freundin gelernt, der auch der Track “A Love from another dimension” gewidmet ist. Es ist ein gefühlvoller Goodybye Song, weil ich es erst nach langer Zeit geschafft habe loszuslassen, denn eigentlich ist die Sache zwischen uns schon lange vorbei gewesen. Aber es war eine sehr prägende Erfahrung die mich sicher zu einem besseren Menschen gemacht hat. Ich wünsche ihr nur das Beste und bin mit ihr und auch mit mir im Reinen. Die Sache mit Nadine Beiler war damals eine Freundschaft, mit beruflichen Überschneidungen. Wir haben das Spiel mitgespielt als die ersten Zeitungen die Gerüchte aufgebracht hatten. Die Kyla Dodds Geschichte wiederum kam durch meinen Song “Kayla, you are a walking red flag” auf. Und der Song kritisiert eher die Oberflächlichkeit der Influencer Bubble. Ob und wie weit Kyla damit etwas zu tun hat möchte ich nicht näher erläutern, jedenfalls hatten wir nie eine Beziehung miteinander. Meine tatsächlichen Beziehungen waren nicht im Scheinwerferlicht. Tatsächlich war da auch vor ein paar Jahren eine Vorarlbergerin dabei, auch ein wundervoller Mensch sowie spannende Erfahrungen und Lernschritte. Wie sie D & D in den spanischen Sand geschrieben hat, werde ich nie vergessen. Doch das D & D wurde von den Wellen schon lange weg geschwemmt.
Also du lebst zwischen Musik und Modelbranche. Was ist deine Priorität?
– Ganz klar die Agentur & Modelbranche. Ich hatte einige Möglichkeiten als Deejay, z.b. auf einem Schiff zu arbeiten oder eine Einladung in die Qualifikation zum Tomorrowland Festival, die sogenannte Deejay School. Ich habe das aber abgelehnt, weil ich den Models und Partnern der Agentur verpflichtet bin und die Arbeit darunter gelitten hätte.
Viele Agenturen haben gerade zugesperrt. Siehst du eine Zukunft in der Modelbranche?
Ich sehe einen Wandel. In der Welt und in der Modelbranche. Modelbusiness wird nie wieder eine Cash-Cow werde, sondern eher ein elitärer Nischenbereich. Die klassische Modelagentur stirbt gerade aus, aber das berührt uns weniger als andere, weil wir waren noch nie eine klasssiche Agentur. Durch die Kombination mit dem Fashionweek und Eventbereich sehe ich allem positiv entgegen, auch wenn die Zeiten nicht unbedingt leichter werden.
Danke für das Gespräch!
Wir stellen seine drei Vorarlberger Modells, darunter eine Wälderin, zeitnah vor!













