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Schetteregg: Bewirtschafter der Alpe Brongen melden sich zu Wort – Jürgen Sutterlüty nimmt umgehend darauf Stellung – Neuer möglicher Investor ist von den Bewirtschaftern der Alpe Brongen genannt

Jürgen Sutterlüty hat umgehend auf die Sicht der Bewirtschafter der Alpe Brongen Stellung genommen. KLICK HIER zu seiner Stellungnahme: Stellungnahme-zum-Bericht_-Schetteregg-soll-Schetteregg-bleiben

Schetteregg soll Schetteregg bleiben – unsere Sicht als Bewirtschafter der Alpe Brongen

Wir als Bewirtschafter der *Alpe Brongen* möchten unsere Sicht der Dinge darlegen.

In den letzten Tagen sind zahlreiche kritische Medienberichte über die geplante Entwicklung in Schetteregg erschienen. Dabei wurden Agrargemeinschaften und Alpbewirtschafter mehrfach als *„Verhinderer“* dargestellt.

Dabei wurde der *Öffentlichkeit ein einseitiges Bild vermittelt. Die Berichterstattung wurde sehr stark von *Jürgen Sutterlüty* geprägt. Unsere Aussagen wurden zensuriert und nicht richtig dargestellt.

Was bisher passiert ist

Bei den Verhandlungen rund um den geplanten Bikepark wurden Grundeigentümer und Alpgenossenschaften wiederholt unter Druck gesetzt, um zu den Unterschriften für die *Dienstbarkeitsverträge* zu kommen. Wir hätten uns von Anfang an mehr Verhandlungen *auf Augenhöhe* erwartet.

Den Bikepark in der geplanten Form sehen wir im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung der Alpe sehr kritisch, da es aus unserer Sicht zu viele Konfliktpunkte gibt.

Die geplante *Größe und Kapazität des Bikeparks* bereiten uns große Sorgen. Diese Dimensionen wurden von den Betreibern nicht offen dargestellt.

Die Dienstbarkeitsverträge waren so ausgelegt, dass wir *jeder Kapazitätserweiterung zustimmen müssen.

Die Vertragsdauer beträgt *20 Jahre – ohne Kündigungsmöglichkeiten*.

Es ist überhaupt nicht abzuschätzen, wie sich der Bikepark in 20 Jahren entwickeln wird. Eine mögliche Insolvenz des Betreibers nach einigen Jahren ist auch nicht auszuschließen.

Eine heimische Alternative für Schetteregg

Deshalb sind wir froh, dass es eine *heimische Alternative für das Schigebiet Schetteregg* gibt. Die Medien und Jürgen Sutterlüty sind permanent darum bemüht, dass diese Alternative nicht an die Öffentlichkeit gelangt.

Eine Gruppe *heimischer Geschäftsleute, Freunde und Gönner unter der Führung von Andreas Gmeiner* hat der Gemeinde bereits zugesichert, den *Schibetrieb für weitere zehn Jahre ohne Sommerbetrieb* weiterzuführen.

Darüberhinaus wurde Jürgen Sutterlüty bereits die Möglichkeit eingeräumt, sich ohne finanziellen Schaden aus dem Projekt zurückziehen zu können.

Konstruktive Gespräche mit einem Betriebsleiter für die kommende Wintersaison haben ebenfalls bereits stattgefunden.

Für uns wäre diese Lösung eine wesentlich schonendere Alternative zum geplanten Bikepark von Jürgen Sutterlütty. Der Schibetrieb könnte erhalten bleiben, *ohne zusätzliche Bikepark-Flächen auf unseren Alpen und ohne die zusätzliche Belastung durch Sommerverkehr, Lärm und Verschmutzung.*

Genau diese Alternative war auch für einige Landwirte ein wesentlicher Grund, bei der Abstimmung über die Dienstbarkeitsverträge mit *Nein* zu stimmen.

Was unabhängig davon gegen einen Bikepark spricht

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung in Schetteregg ist in diesem Jahr auch *ohne Bikepark* komplett an ihre Grenzen gekommen.

Unsere Alpflächen

Durch den Bikepark werden viele ökologisch wertvolle *Magerwiesen* durchquert. Dort haben bei der Genehmigung der besondere Schmetterling und die seltenen Pflanzen keine Rolle gespielt und die Behörde hat alles genehmigt.

Mehr Verkehr, Lärm und Verschmutzung

Ein Sommerbetrieb bringt zusätzliche Besucher und damit zwangsläufig mehr Verkehr und Belastung für das Gebiet. Gerade für die Alpen und auch für viele Ferienhausbesitzer ist die *Ruhe ein wesentlicher Teil der Qualität von Schetteregg*.

Naherholungsgebiet Schetteregg

Unser Schetteregg würde als *Naherholungs- und Wandergebiet* durch einen Bikepark zunehmend verdrängt.

Dafür stehen wir

*Schetteregg soll erhalten bleiben.*

*Der Schibetrieb soll weitergehen.*

*Unsere Alpen sollen so wie sie sind erhalten bleiben. Mit hochwertiger Nahrungsmittel Produktion*

*Wir wollen Teil der Erlebniss Region Käsestrasse Bregenzerwald bleiben.*

*Die Grundeigentümer müssen ohne Druck entscheiden können.*

Wir als Bewirtschafter der *Alpe Brongen* möchten keine Verhinderer sein.

Wir möchten, dass *unsere Arbeit, unsere Flächen und unsere Stimme respektiert werden.*

*Schetteregg soll auch in Zukunft Schetteregg bleiben.*

Zum Thema „öffentliche Gelder“

Viele Landwirte sind sehr verärgert über die Aussage von Jürgen Sutterlüty , wonach Landwirte *„viel öffentliches Geld kassieren“*.

Wir möchten klarstellen, warum Landwirte öffentliche Unterstützung erhalten:

*Wir leisten mit der Bewirtschaftung unserer Alpen einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit.*

Wir mähen, beweiden und pflegen die Flächen und sorgen dafür, dass unsere Almen offen bleiben und nicht verbuschen.

Davon profitieren nicht nur die Landwirte selbst. *die gesamte Bevölkerung profitiert davon* – durch eine gepflegte Landschaft, durch Wander- und Erholungsgebiete und nicht zuletzt durch den Tourismus, für den unsere typische Landschaft ein wichtiger Bestandteil ist.

Diese Arbeit verursacht viel Aufwand und Kosten. Die öffentlichen Gelder sind daher eine *Unterstützung für die Pflege und Erhaltung dieser Kulturlandschaft*. Deshalb ärgert uns die Aussage, Landwirte würden einfach *„viel öffentliches Geld kassieren“*.

Kommentare

  • Ja wenn ich das geärgert hat, dass viele Fördergelder fließen, dann habt ihr noch Sorgen. Denn genau auch das liegt im Auge des Betrachters! Ich jedenfalls finde es viel.

  • Nur so aus Quelle Land Vorarlberg: Zwischen 2023 und 2025 flossen über 270 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln in die Vorarlberger Land- und Forstwirtschaft. Das Land Vorarlberg unterstützt die Alpwirtschaft und Berglandwirtschaft gezielt durch Investitionszuschüsse, Ausgleichszulagen und Beihilfen zur Alpbewirtschaftung

  • Nur zur Info, von den 270 Millionen fließt die größte Summe in Großunternehmen wie Rauch etc.nur ein kleiner Teil bekommen die in der Landwirtschaft wirklich tätigen.
    Außerdem geht es hier um den Erhalt von unserer schönen Bergnatur und nicht um Förderungen, die gar nicht nötig wären, wenn das Produkt fair bezahlt wäre.

  • Von welchem Rauch sprichst du? Das angegebene Geld fließt eindeutig an das angegebene. Kenne keine Großlandwirtschaft Rauch!? Klär uns auf! Du kannst ja die Summen nennen wenn du besser informiert bist? Außerdem jammern immer die Bauern, Fakt! Haben den Besitz und jetzt sollen auch noch ihre Produkte zu wenig bezahlt sein? Ich kaufe bei Bauern und finde die Produkte mehr als fair bezahlt, aber wenn es so ist, dass es euch zu wenig ist, so verschieden sieht man es. Top Bauernschläue. Nervt. Sag mal was Alpe Brongen Förderungen im Jahr bekommt, würde sicher jeden interessieren.

  • wieder völlig am thema vorbei, eitelkeiten. zu den neuen investoren sage ich lieber nichts. aber wenn sie für 10 jahre haftung übernehmen und garantieren, bitte. klar ist stillstand und das gleiche ist 0 fortschritt. schade um die vielen arbeitsplätze.

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