Rotes Kreuz Vorarlberg: Neu gewählte Leitungen in zwei Abteilungen und einer Ortsstelle
Im Frühjahr kam es beim Roten Kreuz Vorarlberg an mehreren Standorten zu personellen Veränderungen: In den Abteilungen Bregenzerwald und Dornbirn sowie der Ortsstelle Götzis wurden die ehrenamtlichen Leitungen nach dem zuvor erklärten Rückzug der amtierenden Verantwortungsträger neu gewählt. In Bludenz wurde der bisherige Kommandant im Amt bestätigt.
Rotkreuz-Abteilung Bregenzerwald
Im Bregenzerwald konnte nach dem Rückzug des langjährigen Kommandanten Michael Schwärzler (2014–2026) seine bisherige Stellvertreterin für die Funktion der Kommandantin gewonnen werden. Monika Moosbrugger (Bild) ist damit die zweite Frau an der ehrenamtlichen Spitze einer Abteilung des Roten Kreuzes Vorarlberg. Die 48-jährige Eggerin engagiert sich seit knapp 30 Jahren im Roten Kreuz – auch ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand hat sie bestens auf die kommende Verantwortung vorbereitet. Die höchste fachliche Qualifikation im Rettungsdienst sowie ihr großes „Herzblut“ für das Rote Kreuz bringt die Landesbedienstete zusätzlich mit. Mit ihrer Einstellung, „offen für Neues zu sein, Veränderungen neugierig anzunehmen, ohne Bewährtes zu vergessen“, will sie die Abteilung weiterentwickeln und das Team für die Zukunft stärken.
Gut zu wissen
Das Rote Kreuz Vorarlberg ist in den Bereichen Rettungsdienst, Krankentransport, Ambulanzdienste und darüber hinaus mit sieben Abteilungen, zwei Abteilungen für Katastrophenhilfsdienste sowie acht Ortsstellen im Einsatz. Während die Ortsstellen und die Abteilungen für Katastrophenhilfsdienste ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen getragen werden, arbeiten in den sieben Rotkreuz-Abteilungen (Bregenz, Bregenzerwald, Dornbirn, Lustenau, Hohenems, Feldkirch, Bludenz) berufliche und ehrenamtliche Kräfte Seite an Seite. Den Dienstbetrieb untertags organisiert das berufliche Team – hierfür ist der jeweilige Dienststellenleiter verantwortlich. Während der Nachtstunden sowie an Sonn- und Feiertagen sichern die zahlreichen Ehrenamtlichen das Rettungssystem und werden dabei vom Kommandanten geführt, der eng mit dem Dienststellenleiter zusammenarbeitet.

