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LH Wallner: „Ehrenamt schafft Zukunft – Pfadis stärken Zusammenhalt und Verantwortung von klein auf“

Landeshauptmann bei LandesleiterInnen-Tagung der Vorarlberger PfadfinderInnen

Feldkirch (VLK) – Landeshauptmann Markus Wallner nahm gestern Abend (18. April) an der LandesleiterInnen-Tagung der Vorarlberger PfadfinderInnen im Alten Hallenbad teil. Vor rund 140 Teilnehmenden sprach er den Verantwortlichen und vielen Freiwilligen den Dank des Landes für ihre prägende und wertvolle Rolle in der Jugendarbeit aus: „Das Land unterstützt unsere Pfadis und wertschätzt ihr Wirken.“ Im Zuge der Tagung wurden die leitenden Funktionen für die Periode 2026–2029 neu gewählt.

„Viele unterschiedliche Menschen, verbunden durch gemeinsame Werte, schaffen zusammen etwas Größeres“, sagte der Landeshauptmann mit Blick auf die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Vorarlberg. Dabei hob er besonders die Bedeutung des Ehrenamts hervor: „Was die Pfadis leisten, geschieht aus Überzeugung und freiwilligem Einsatz. Genau dieses Engagement trägt unser Land und unsere Gemeinden – und oft beginnt es in der Jugendarbeit. Wer hier Verantwortung übernimmt, belebt unsere Gesellschaft.“ Das Land Vorarlberg unterstützt diese Arbeit kontinuierlich. „Unsere Unterstützungsmittel sind bei den Pfadis gut investiert – in Zusammenhalt, in Chancen und in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen“, unterstrich der Landeshauptmann.

Die alle drei Jahre stattfindende LandesleiterInnen-Tagung bildet den formellen Rahmen für Berichte, Verabschiedungen und Neuwahlen zentraler Funktionen. Für die neue Funktionsperiode 2026–2029 werden unter anderem die Landesleitung und die Beauftragungen gewählt. Wallner würdigte die bisherige Arbeit der Landesleiterin Verena „Ena“ Nesensohn und richtete den neu Gewählten, darunter Landesleiter Josef Böckle, seinen Respekt aus: „Wer heute bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, gestaltet nicht nur die Zukunft der Pfadis, sondern auch die Zukunft unseres Landes.“

Die Vorarlberger Pfadfinderbewegung zählt rund 5.000 Mitglieder in 22 Ortsgruppen in allen Bezirken. Die Arbeit stützt sich vollständig auf Ehrenamt: Von den Elternräten über die Gruppenräte bis zu den Kinder- und JugendleiterInnen bringen sich zahlreiche Freiwillige ein. Entsprechend ihres Alters sind die Kinder und Jugendlichen den Stufen Wichtel & Wölfe (7–10 Jahre), Guides & Späher (10–13 Jahre), Caravelles & Explorer (13–16 Jahre) sowie Ranger & Rover (16–20 Jahre) zugeordnet. Ergänzend wirken PWA-Gruppen, Leiterinnen und Leiter ab 18 Jahren sowie Altpfadfinderinnen und Altpfadfinder mit. „Die Pfadis geben Orientierung, Halt und Zutrauen – und genau das braucht es, damit junge Menschen ihre Stärken entfalten können”, sagte Wallner. Abschließend gratulierte der Landeshauptmann der frisch gewählten Landesleitung und dankte allen Engagierten: „Mein Dank gilt den vielen Leiterinnen und Leitern, den Altpfadfinderinnen und Altpfadfindern, den Elternräten, den Funktionärinnen und Funktionären und allen, die mit anpacken. Sie stärken Gemeinschaft, sie stärken Verantwortung, sie schaffen Zukunft. Gut Pfad!“

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