Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
rund 13.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift ein starkes Zeichen für die Zukunft von Schetteregg gesetzt. Diese außergewöhnliche Unterstützung hat uns wesentlich darin bestärkt, Verantwortung zu übernehmen und die Rettung sowie die Weiterentwicklung von Schetteregg voranzutreiben. Umso schwerer fällt es uns, Sie heute über die aktuelle Entwicklung zu informieren.
Am 10. August 2026 wurde in der Vollversammlung der Alpe Gemeine Brongen und Tristen über die langfristigen Verträge für das geplante Ganzjahreskonzept abgestimmt. 58 beziehungsweise 60 Prozent der Weiderechte stimmten für die Vereinbarungen. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit wurde jedoch nicht erreicht. Trotz dieser klaren Mehrheit gelten die Verträge damit als abgelehnt.
Für das gemeinsam entwickelte Sommer- und Winterkonzept fehlt dadurch die notwendige langfristige rechtliche und wirtschaftliche Grundlage. Vom ersten Tag an haben wir klar kommuniziert: Einen Winterbetrieb kann es dauerhaft nur gemeinsam mit einem tragfähigen Sommerbetrieb geben.
Unter den derzeitigen Voraussetzungen ist die dafür notwendige Planungssicherheit nicht gegeben. Der Lift- und Skibetrieb in Schetteregg wird daher im Winter 2026/27 nicht geöffnet. Weitere damit verbundene Investitionen und Vorbereitungsmaßnahmen werden vorerst nicht ausgelöst.
Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang festzuhalten: Dieses Ergebnis ist kein generelles Nein der Region und auch kein geschlossenes Nein der Alpe Brongen. Die klare Mehrheit hat die Verträge unterstützt. Nahezu alle anderen betroffenen Grundeigentümer und Alpen haben konstruktiv mitgearbeitet. Insgesamt wurden rund 70 Vereinbarungen abgeschlossen oder vorbereitet.
Die Folgen dieser Entscheidung reichen weit über eine einzelne Wintersaison hinaus. Die vorgesehenen Verträge waren auf eine Laufzeit von 20 Jahren ausgelegt. Allein die geplanten Pacht- und Nutzungsentgelte für Alpen und Grundeigentümer hätten sich über diesen Zeitraum auf deutlich mehr als zwei Millionen Euro belaufen. Hinzu kommt regionale Wertschöpfung in weiterer Millionenhöhe für Mitarbeitende, Skischule, Vereine, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Landwirtschaft, Vermieter und Lieferanten.
Ihre Unterstützung war und ist nicht umsonst. Die Übernahme aus der Insolvenz, die breite Unterstützung der Region, die abgeschlossenen Vereinbarungen sowie die weit fortgeschrittenen Planungen und Behördenverfahren bleiben wichtige Grundlagen für Schetteregg. Unser Glaube an Schetteregg und an das außergewöhnliche Potenzial dieses Standorts ist unverändert. Weitere Investitionen können jedoch nur auf gesicherten Rechten, verlässlichen Vereinbarungen und einer langfristig tragfähigen Grundlage erfolgen. Wir prüfen nun die rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen und werden Sie informieren, sobald belastbare Entscheidungen über die nächsten Schritte vorliegen.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Ihre Verbundenheit mit Schetteregg.
Jürgen Sutterlüty
SCA GmbH
Redaktion waeldernews.at: Aussendung SCA GmbH



Die Alpe Brongen hat ja anscheinend einen Investor für Winter. Dann ist ja mal alles gut! 😉
Der Bikepark ist viel zu groß und führt durch ruhige Gegenden und MITTEN durch die Häuser. Der Winterbetrieb diente nur als Vorwand und wäre in 2 – 3 Jahren sowieso eingestellt worden.
1. Schranke hin. Keinen mehr rein lassen!
2. 100e Arbeitsplätze verlieren, nicht mehr “mitten durch die Häuser – welche?” fahren, und Produkte dieser Bauern meiden! Die sollen sich im Tal und auf der Alp alleine versorgen.
3. Keiner mehr nach Brongen, die brauchen alle ihre Ruhe, geht aber eh nicht mehr lange da Tal.
Produkte des entsprechendes Bauernvolks aus den Regalen.
So einfach! Irrsinn diese Vollkoffer!