Im heutigen (Mittwoch, 6. Mai) Landwirtschaftsausschuss berichteten Landesrat Christian Gantner und Landesveterinär Norbert Greber umfassend über die aktuelle Situation rund um die Rindertuberkulose (TBC) in Vorarlberg. Dabei wurde erneut die Auswertung der Winteruntersuchungen dargestellt. Insgesamt wurden im Rahmen der landesweiten Untersuchungen 13.520 Rinder und 36 Ziegen in 1.185 Betrieben untersucht.
Der Großteil der betroffenen Betriebe konnte nach Abschluss der vorgesehenen Untersuchungsabläufe mittlerweile wieder freigegeben werden. Gesperrte Betriebe werden bis zur Erlangung der TBC-Freiheit zweimal im Abstand von zwei Monaten untersucht.
Gleichzeitig informierte die Veterinärabteilung über ein aktuelles Infektionsgeschehen, das hauptsächlich den Bezirk Dornbirn betrifft. Hierzu laufen derzeit die erforderlichen Untersuchungen und Abklärungen.
Landesrat Gantner betonte, dass dem Land eine transparente und laufende Information von Beginn an ein zentrales Anliegen war und ist. „Wir haben stets offen kommuniziert und werden das auch weiterhin tun. Sobald belastbare Ergebnisse vorliegen, wird wieder umfassend berichtet“, so Gantner.
Auch Landesveterinär Greber unterstrich, dass die Situation genau beobachtet werde und alle notwendigen Maßnahmen gesetzt sind. Ziel sei es, die Ausbreitung konsequent einzudämmen und rasch Klarheit über die epidemiologischen Zusammenhänge zu gewinnen.
Zusätzlich wurde im Ausschuss berichtet, dass das TBC-Bekämpfungsprogramm im Rahmen eines EU-Audits umfassend geprüft wurde. Seitens der Europäischen Kommission wurde dabei ausdrücklich festgehalten, dass Österreich über ein sehr gut funktionierendes System zur Überwachung, Kontrolle und Bekämpfung der Rindertuberkulose verfügt. Es wurden keine kritischen Mängel festgestellt und es gab auch keine Empfehlungen an die zuständigen Behörden.

