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Saisonstart Vorarlberger Amateurfußball – Expertise aus Wälder Sicht von Elred Faißt mit Zielen und Stimmen aus den Vereinen – Alle Spiele EL-LL im Überblick!

Eliteliga

Egger im Favoritenkreis – Zuschauerrekord erwartet

Mit Saisonstart der Eliteliga gibt es ein absolutes Novum: Noch nie in der Geschichte spielten sechs Teams aus dem Bregenzerwald in der höchsten Vorarlberger Spielklasse. Vieles deutet darauf hin, dass die Rekordzahl von 69.000 Zsuchauern (Saison 24/25) in dieser Saison übertroffen wird. Immerhin stehen in der Region 30 Derbys in 26 Runden auf dem Programm.

Als Favorit in der Eliteliga wird der FC Egg gehandelt: Der sportliche Leiter Lukas Lang schwächt aber ab: “Wir möchten in dieser Saison unter die Top drei. Aufgrund unseres kleinen Kaders brauchen wir dazu aber eine perfekte Saison. Die vielen Derbys sind natürlich toll, wenngleich die Besonderheit dadurch etwas verloren geht. Innerhalb der Mannschaft haben wir den Abgang von zwei auswärtigen Spielern durch Sani Musah und Jan Stefanon ersetzt. Auch bei den Eigenen hat es ein paar Wechsel gegeben.”

Der FC Rotenberg sollte stärker sein als im Vorjahr: “Wir haben mit Uelder Barbosa und Torhüter Luka Hammer zwei Hochkaräter geholt. Unser Ziel lautet eine Platzierung im vorderen Drittel, zudem wollen wir junge Spieler an die 1. Kampfmannschaft heranführen”, sagt Mathias Fehr, Sportchef der Vorderwälder. Dem Klub ist es insgesamt gelungen, Verantwortungen breiter zu streuen als dies bisher der Fall war.

Auch der FC Bizau hat eine Verbesserung in der Tabelle als Saisonziel ausgegeben: “Wir haben ein paar Positionen mit diversen Spielern verändert. Antonio Kral, Reinaldo Ribeiro, Cansiz Hakan, Julian Wießmeier und Boro Todorovic sind neu. Damit sollte uns ein einstelliger Tabellenplatz gelingen”, sagt der sportliche Leiter Marcel Lipburger. Der sich von den Derbys viele Zuschauer und spannende Spiele erwartet.

Vorarlbergligameister FC Riefensberg hat nach dem Rücktritt von Trainer Dominik Helbock das Trainerteam verändert: “Cheftrainer Michael Fink und die Corrainern Julian Birgfellner und Johannes Sinz, werden die sportlichen Geschicke leiten. Mit Jonathan Hartmann (FV Weiler) und Mats Seible (FC Lustenau) haben wir unseren Kader nochmal gezielt verstärkt”, berichtet der sportliche Leiter Michael Fink, der als Saisonziel einen Tabellenplatz im Mittelfeld ausgegeben hat.

Andelsbuch hat die Abgänge von Yannic Alber und Aco Umjenovic durch Thomas Pineiro, Baris Sahin, Adrian Kappei und Maxi Lampert ersetzt. Auf der Cotrainer-Position gab es den Wechsel von Markus Metzler, der in den Nachwuchs geht, zum sportlichen Leiter Philipp Hörmann. “Unser Saisonziel lautet ganz klar nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und uns in der Eliteliga zu etablieren. Wir freuen uns auf die vielen Derbys, die speziell im Bregenzerwald eine besondere Würze haben und natürlich auch viele Zuschauer ins Stadion locken”, sagt Hörmann zur “Wälderliga neu”.

Michael Weigel, sportlicher Leiter in Alberschwende erklärt die Situation des dritten Aufsteigers: “Mit Marko Fischer haben wir einen neuen Cheftrainer und mit Timo Rist einen neuen Cotrainer. Auch im Kader gab es einige Veränderungen. Wichtig war uns dabei, unserer Linie treu zu bleiben: möglichst viele Eigenbauspieler einzubauen – aktuell sind es 15 von 20 – und den Kader gezielt zu verstärken. Mit Jonas Immler, David Winder und Fabian Feurstein sind drei Eigenbauspieler neu im Kader. Zusätzlich verstärken uns Josip Bokanovic, Jeremy Thurnher und Alin Mutu.”

Vorarlbergliga

Der FC Hittisau hat mit Max Knuth einen neuen Trainer engagiert, mit Tobias Astner ist sogar ein Datenanalyst bei den Vorderwäldern an der Arbeit. Im Kader gibt es weitgehend Kontinuität, Fünf Neuzugänge (darunter der Trainer) stehen drei Abgänge gegenüber.

Jan Zwischenbrugger, der seine Karriere beendet hat, ist der schmerzlichste Abgang beim FC Schwarzenberg, ansonsten steht Trainer Christoph Fleisch der gleiche Kader wie im Vorjahr zur Verfügung.

Veränderungen gab es bei Aufsteiger Langen: Mit Aleksander verlor man eine Ikone an SW Bregenz. Ansonsten verzeichnet man in Langen weder spektakuläre Abgäng bzw. Zugänge. Der Klassenerhalt ist das Ziel der Langener.

Landesliga

Die seit Jahren gewohnte Kontinuität hat beim FC Au weiterhin Bestand. Der Kader ist gleichgeblieben, mit Maniel Gunz hat man einen neuen Trainer verpflichtet. Die Auer könnte bei mehr Stabilität ein Anwärter auf einen Aufstiegsplatz werden.

Gespannt darf man auf die SPG Sulzberg/Langen sein: Dort gibt man klar den Aufstieg in die Vorarlbergliga aus. Mit Klaus Unterkircher ist der Trainer neu. Dazu gekommen sind Musap Palta, Levin Gmeiner, Frank Lingg und Clemens Degasperi.

In Bezau will man wieder vorne mitspielen: Der Kader unserer Kampfmannschaft blieb über den Sommer weitgehend unverändert. Zwei Abgängen (Tobias Fröwis – Karriereende, Murat Bekar – FC Mellau) stehen zwei Neuzugänge (Memo Akbulut – Rückkehr vom FC Alberschwende nach Leihende, Irfan Topal – FC Doren) gegenüber, erklärt Sportchef Werner Tartarotti.

Freitag, 14.08.2026 | 18:30 Uhr

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Samstag, 15.08.2026 | 18:00 Uhr

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Vorarlbergliga

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Titelbild: Der FC Brauerei Egg zählt in der Eliteliga zu den Titelkandidaten

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