(fb)Niklas Bachlinger beendete seine erste Vierschanzentournee mit dem 40. Platz. Für den Finaldurchgang hat ein solider Sprung vom Schoppernauer auch in Bischofshofen nicht gereicht, obwohl sich Niklas nach seinem Trainingssprung sicher berechtigte Hoffnungen gemacht hat, seinen ersten Weltcuppunkt erreichten zu können. 119,5 Meter waren für eine realistische Finalchance um 5 Meter zu wenig, und sein Aufsprung war nur 47,5 Punkte wert.
Niklas hat seinen Sprung im Anschluss ganz klar analysiert. „Ich habe meine Leistungsfähigkeit vom Sommer nicht verloren. Ich muss nur mein Vertrauen wieder finden. Ich war in der Anlaufspur nicht locker, dann bin ich den gesamten Flugteil hinten nach und springe mit Rückenlage auf. Da ist es schwierig, die Ski unter Kontrolle zu halten und jeder Wackler wird auf höchster Ebene gnadenlos bestraft. Ich weiß, dass ich es besser kann und werde das mit meinen Trainern wieder in den Griff bekommen.“
Das Abenteuer Vierschanzentournee 2026 wird für Niklas in der Statistik mit Platz 36 in Innsbruck und Platz 40 in Bischofshofen, sowie mit Platz 53 in der Tournee-Gesamtwertung aufscheinen. Die Erfahrungen und der Profit aus den vier Tourneetagen haben für den Wälderadler jedoch einen unschätzbaren Mehrwert.
Niklas blieb wenig Zeit zum Durchatmen. Unmittelbar nach dem Wettkampf in Bischofshofen startete bereits die Reise zur anstehenden Asientour. Bachlinger wird drei Continental Cups in Sapporo/Japan bestreiten und anschließend zweimal auf der Olympiaschanze in Peking/China um COC-Punkte springen. Damit bleibt der 24-jährige Bregenzerwälder weiterhin im Rennen um weitere Weltcupeinsätze. Im COC geht es bei jedem Sprung auch um einen potentiellen Quotenplatz für die folgende Weltcupperiode.
Foto (Privat): Niklas mit seiner Skijumping-Familiy aus Ostösterreich


