Bauvergabe für den ersten Abschnitt
Die Landesregierung hat in ihrer jüngsten Sitzung den Vergabebeschluss für eine neue und sichere Radverbindung zwischen Schnepfau und Au gefällt. Abschnitt 1 des Gesamprojekts umfasst den Neubau der Anisbodenbrücke sowie die Neuerrichtung des Radwegs im Bereich des Südportals des Schnepfauer Tunnels. „Das ist eine dringend notwendige Investition – sowohl in die Sicherheit als auch in die Mobilität in der Region“, sagt Landeshauptmann Markus Wallner. „Die Verlegung der Radroute ist notwendig, da der bestehende Radweg regelmäßig von Steinschlägen und Lawinen bedroht ist“, informiert Landesstatthalter Christof Bitschi.
Landeshauptmann Wallner hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Viele Familien nutzen den Radweg. Da hat Sicherheit oberste Priorität. Mit der Errichtung dieses Radwegs setzen wir ein klares Zeichen für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie für die Förderung des Radverkehrs.“ Landesstatthalter Bitschi ergänzt, dass die geplante Infrastruktur neben der Sicherheit auch die touristische Attraktivität der Region steigern werde.
Die Umsetzung des Projekts erfolgt in zwei Abschnitten: Der erste Abschnitt, der bis Mitte Juli 2026 abgeschlossen sein soll, umfasst die Verlängerung der als neue Radroute dienenden alten Landesstraße beim Südportal des Schnepfauer Tunnels und den Bau der Anisbodenbrücke. Gut eine Million Euro wird in diesen Bauabschnitt investiert. Das Land Vorarlberg übernimmt die gesamten Baukosten für die Errichtung des Radweges sowie 70 Prozent der Kosten für die Errichtung der Anisbodenbrücke. Die verbleibenden 30 Prozent der Kosten werden von den Gemeinden Schnepfau und Au zu gleichen Teilen getragen. Der zweite Abschnitt, der bis 2028 geplant ist, beinhaltet die Adaptierung und Steinschlagsicherung der alten Landesstraße als Radweg und den Neubau der Bühlerbrücke. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 5,2 Millionen Euro.


