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Funktionäre im Blickpunkt: Der doppelte Samuel

(ef)Der Egger Samuel Schwärzler hat sich “ein Leben lang” dem Fußball verschrieben. Angestellter bei Austria Lustenau und Vorstandsmitglied bei seinem Stammverein FC Brauerei Egg sind die aktuellen Tätigkeiten des 33-Jährigen. Damit hat der Tausendsassa aber noch nicht genug. Seit mehr als zehn Jahren ist Schwärzler auch U7-Trainer in Egg.

Marketing, social-media-Aktivitäten, Pressearbeit: Das sind die Kernkompetenzen des ehemaligen Nachwuchs- und 1b-Spieler des FC Egg. Die er jetzt auch bei Austria Lustenau einbringt. Neben der schon erwähnten Trainertätigkeit ist er auch noch Platzsprecher. Und wenn Not am Mann ist, hilft er auch sonst mit. Um Ideen ist er nie verlegen. Der Leitspruch des FC Egg, “Ein Leben lang” stammt ebenso von ihm, wie eine zuletzt zugunsten des Egger Nachwuchses durchgeführte Trikotversteigerung mit einem Erlös von 5500 Euro.

Sein Werdegang führte ihn mangels großem fußballerischem Talent nicht vom Sport weg, sondern in verantwortungsvolle Positionen in Egg und seit fünf Jahren auch bei Austria Lustenau. Schon 2010 übernahm er in Egg die Funktion des damals scheidenden Schriftführers Mario Hammerer. Beruflich war er bei einer Dornbirner  Fußballplattform tätig. Ehe ihm die Bekanntschaft zu Spieler Pius Grabher und Vorstandsmitglied Valentin Drexel den Weg zur Austria ebnete. “Der Klub macht gerade eine rasante Entwicklung durch. Der Umzug vom Büro am Blauen Platz ins Infrastrukturgebäude im Reichshofstadion war ein Meilenstein. Der dritte Aufstieg in die Bundesliga auch. “Das klare Ziel ist der Klassenerhalt, das wird schwer genug”, sagt Schwärzler. Als Egger Vorstandsmitglied benennt er für seinen Stammklub ein ganz anderes Ziel: “Aufstieg in die Westliga, ohne Wenn und Aber.”

Dass er die beiden Klubs dann und wann zusammenführt ist auch klar. Die Egger Fußballer kommen des Öfteren ins Reichshofstadion, die Kampfmannschaft der Grünweißen besuchte auch schon das traditionelle Egger Fußballcamp für den Nachwuchs. An beiden Vereinen schätzt er das familiäre Umfeld. Auch die Nachwuchsarbeit fasziniert ihn: “Das ist für jeden Verein die Grundlage der Existenz, egal ob Profi oder Amateurverein!” Für den Sport lebt er sieben Tage in der Woche, für seine Freundin Jennifer Feurstein, eine Schwester von Skiass Patrick Feurstein aus Mellau, bleibt dennoch genügend Zeit. So viel sogar, dass die beiden den Racer bei Weltcuprennen immer wieder vor Ort unterstützen können.

Noch so nebenbei: Zuletzt war der „Tausendsasser“ auch in der Egger Gemeindepolitik tätig.

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