Eine Ausstellung über Frieden als Prozess
im Frauenmuseum Hittisau
Was braucht es, um Frieden zu leben, zu bewahren oder zu erkämpfen? Ab 30. November 2025 zeigt das Frauenmuseum Hittisau die Ausstellung FRIEDEN TUN. Über Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht”, die sich diesen Fragen annähert. Die Ausstellung beleuchtet Frieden als sozialen, gestaltbaren Prozess – widersprüchlich, politisch, persönlich – und stellt Stimmen von Frauen* und marginalisierten Gruppen ins Zentrum. Die offizielle Eröffnungsfeier zur Ausstellung findet am 29. November um 17 Uhr statt.
Frieden ist ein großes Wort – oft abstrakt und idealisiert. Doch was kann Frieden alles bedeuten? Und für wen? Ist er ein Zustand, den man erreichen kann – oder ein Prozess, den es ständig zu verhandeln gilt? Die Ausstellung FRIEDEN TUN. denkt Frieden nicht als Utopie, sondern als tägliche Praxis, als gesellschaftliches Aushandeln, als Ringen um Gerechtigkeit.
Thematisiert werden dabei unter anderem Erinnerungsarbeit, Konfliktlösung, demokratische Teilhabe, feministische Friedenspolitik, Vergebung, Versöhnung und Sühne. In interaktiven Formaten, Hörstationen, künstlerischen Arbeiten und biografischen Geschichten nähert sich FRIEDEN TUN. den komplexen Ebenen von Frieden an – lokal wie global. Besucher:innen begegnen Aktivist:innen, Friedensstifter:innen, Dissident:innen, Krieger:innen, Historiker:innen und Künstler:innen.
Die Ausstellung FRIEDEN TUN. ist im Rahmen des Interreg-Projektes COURAGE entstanden. Das Projekt erinnert zum 500. Jahrestag der Bauernkriege 1525 an den historischen Kampf für Freiheitsrechte im Kulturraum Oberschwaben-Allgäu-Vorarlberg.


