(em)Im vollgefüllten Pfarrsaal Krumbach warteten die vielen Besucher gespannt auf die Antwort von Herma Sutterlüty auf die Frage „Wie geht beten?“ – dem 3. Impulsabend zur Reihe „essa-losa-reda“.
Nach der herzlichen Begrüßung von Silvia Berger begann Herma Sutterlüty gleich mit dem praktischen Teil. Mit einem Applaus als Dank an die Produzenten der Lebensmittel, an die großzügigen Sponsoren der Suppe und die Küchencrew vom Gasthaus Löwen, Lingenau, mit einem Händedruck an die Tischnachbarn und mit einem dankbaren „mmhh“ an Gott für die ausgezeichnet mundende Blumenkohlsuppe lud sie zu einem praxisnahen Tischgebet ein.
Lebendig und kraftvoll ermutigte die Referentin die Teilnehmer zum Beten. Das Gebet ist beweglich und lebt vom Tun. Gott soll möglichst oft zum Zug kommen – so können wir das Vertrauen üben und mithin stärken.
Ob im freien Gebet oder im vorformulierten, ob in der Stille oder mitten im Alltag, ob in einer Kirche oder in der Natur, ob schreiend oder widersprechend – der, mit dem ich rede, nimmt mich so wie ich bin.
Mit dem Vaterunser hat Jesus gelehrt, dass Menschen Gott als Vater ansprechen dürfen. Die sieben Bitten vom Vaterunser können wiederholend einzeln gebetet oder auch abgewandelt werden, wie „Unsere tägliche Liebe gib uns heute“, so die Referentin zu einem ihrer Lieblingsgebete.
Anhand eines eindrucksvollen Bildes zeigte sich die Beziehung, zu dem gebetet wird: Geborgen und doch frei – umarmt, aber nicht gebunden – nahe, und doch sich selbst sein – geliebt, um zu lieben.
Nach dem Impulsreferat wurde in den Gesprächsgruppen das Thema Beten noch durch Fragen und persönliche Erfahrungen vertieft und bereichert.
Singend erbaten die inspirierten Teilnehmer zum Abschluss den Hl. Geist: „Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns, Heiliger Geist, wirke ins uns, Heiliger Geist, Atem Gottes komm!“
Bericht: Erika Moosbrugger








