BILDBERICHTE NEWS

Bezauer Wirtschaftsschulen: EIN ROBOTER, EINE RÜCKRUFAKTION UND EIN SENSATIONELLER 2. PLATZ beim Bundesfinale

Samstag, 28. Februar 2026. 8:00 Uhr. Innsbruck Hauptbahnhof.

(bws)Hauptdarsteller:innen: Titanilla Demeter, Claudio Kaufmann, Jonas Meusburger, Pius und Paul Eberle, Lara Ritter sowie Anastasija Terzic, Schüler:innen vom I. bis zum III. Jahrgang der Handelsakademie.

Statisten: Richard Dür, Katharina und Kurt Heim sowie Veronika Nicklaser
Die Jugendlichen, getarnt mit grünen BWS-Hoodies, sind schwer bewaffnet.
Nicht mit Skiern – obwohl die winterlich verschneite Nordkette unter tiefblauem Himmel durchaus dazu eingeladen hätte.

Stattdessen tragen sie Kisten. Viele Kisten.

Der unbedarfte Beobachter wundert sich: Warum schleppt diese Gruppe an einem Samstagmorgen mehr Gepäck als so mancher Urlauber?

Die Antwort liegt gut verstaut zwischen Kabeln, LEGO-Steinen und Werkzeugen:
Ein Roboter.
Ein ausgeklügeltes Programm.
Zahlreiche fein abgestimmte Werkzeuge für das Robot-Game.

Und in einer weiteren Box? Eine antike Tonscherbe, eine Filmklappe und ein Meterstab – Beweisstücke für das große Forschungsprojekt.

Tatort: BFI Innsbruck.
Mission: Bundesfinale der First Lego League.

12:30 Uhr – Erste Erfolge

Nach mehreren nervenaufreibenden Robot-Games steht fest:
Das Team BWS sichert sich mit starken Leistungen den 2. Platz in der Vorrunde und zieht souverän ins Viertelfinale ein.

Die Spannung steigt. Die Konkurrenz ist hochkarätig. Jede Bewegung des Roboters zählt. Jeder Millimeter entscheidet.

13:50 Uhr – Vor dem Juryraum

Stille. Konzentration. Letzte Absprachen.

In wenigen Minuten präsentiert das Team sein Forschungsprojekt, das Roboterdesign und seine Teamaktivitäten vor einer fachkundigen Jury.

Die antike Tonscherbe bekommt ihren großen Auftritt.
Die Filmklappe auch.
Der Meterstab misst – zumindest gefühlt – die Nervosität.

14:30 Uhr – Der Rückschlag

Viertelfinale.

Der Roboter startet.
Er fährt.
Er dreht.
Er … fährt etwas zu ungenau.

Zu viele kleine Abweichungen. Zu viele Punkte bleiben auf dem Spielfeld liegen.

Das Aus im Viertelfinale.

Große Enttäuschung macht sich breit. Die Hoffnungen auf einen Platz unter den besten drei scheinen dahin.
Und damit auch der Traum vom Dach-Finale in Leipzig im April.

15:00 Uhr – Abtransport ins Ländle

„Das war’s wohl“, denkt sich das Team.

Also wird zusammengepackt.
Kisten werden gestapelt.
Taschen geschlossen.

Alles wird bereits frühzeitig mit dem Auto von Herrn Heim zurück nach Vorarlberg geschickt.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Heim für den Transport sämtlicher, nun vermeintlich nicht mehr benötigter, Utensilien.

Ein Kapitel scheint beendet.

Doch jeder gute Krimi weiß: Jetzt kommt die Wendung.

15:15 Uhr – Die Rückrufaktion

Plötzlich die Nachricht:

Das Team BWS darf auf der großen Bühne sein Forschungsprojekt präsentieren.

Insider wissen: Am Ende des Wettbewerbs präsentieren immer drei Teams, jene, die sich besonders hervorgetan haben.

Hoffnung keimt auf.

Vielleicht?
Ganz vielleicht?

Ein kleines Problem allerdings:
Das gesamte Präsentationsmaterial befindet sich bereits auf dem Weg nach Vorarlberg.

Was folgt, ist eine dramatische Rückrufaktion, besonders atemraubend für Herrn Richard Dür, der kurzfristig zur Schlüsselfigur dieses Logistik-Krimis wird.

Telefonate. Abstimmungen. Organisation auf Hochgeschwindigkeit.

Mission: Material retten.

16:20 Uhr – Die Entscheidung

Preisverleihung.

Team und Coachin sind sich einig:
Wenn überhaupt, dann vielleicht Platz drei.

Der dritte Platz wird aufgerufen:
Intelligente Enten, ein privates Team aus Wien.

Stille im BWS-Team.
Jetzt ist es vorbei.

Oder?

„Der zweite Platz geht an … Team BWS!“

Ungläubige Blicke.
Sekunden des Nicht-Begreifens.
Dann: Jubel. Freude. Fassungslosigkeit.

2. Platz beim Bundesfinale der First Lego League 2026!

Der erste Platz geht an Remint von der MS Stainz in der Steiermark – herzliche Gratulation!

Fazit

Was bleibt?

Ein Wintertag in Innsbruck.
Ein Roboter mit Charakter.
Eine filmreife Rückrufaktion.
Und ein Team, das Nervenstärke, Kreativität und Zusammenhalt bewiesen hat.

Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln, Fehler analysieren und Daumendrücken für das Dach-Finale im April in Leipzig.

Wir sind unglaublich stolz auf unser Team BWS und gratulieren herzlich zu dieser großartigen Leistung.

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