• Einfach: Drei Zonen statt 94 dominos sorgen für leichte Verständlichkeit
• Fair & flexibel: Neugestaltung orientiert sich an den aktuellen Mobilitätsanforderungen der Fahrgäste
• Nachhaltig: Neuer Tarif bringt große Erweiterung und Erleichterung im Ticketkauf
Mit der neuen VMOBIL Tarifwelt wird das Zug- und Busfahren in Vorarlberg noch einfacher und strukturierter. Ab 1. Juni 2026 gibt es statt der bisherigen Einteilung in 94 dominos nur noch drei klar benannte Zonen: LOKAL, REGIO und das bereits bekannte MAXIMO. Diese orientieren sich an den realen Alltagswegen und Bedürfnissen der Fahrgäste – vom kurzen Weg in die Nachbargemeinden über regionale Strecken bis hin zur freien Mobilität im ganzen Land. Die Fahrgäste dürfen sich auf zahlreiche Verbesserungen, mehr Flexibilität und neue Möglichkeiten im Ticketkauf freuen. Mit der neuen Tarifwelt werden gleichzeitig auch Fahrgastwünsche umgesetzt.
„Wohin fahre ich?“ „Wie lange bin ich unterwegs?“ „Wie oft nutze ich die Öffis?“ Diese drei einfachen Fragen genügen ab 1. Juni für Zug- und Busfahrgäste in Vorarlberg, um zum passenden Ticket zu kommen. Der neue Tarif bietet eine leichtere Orientierung und einfachere Entscheidungen, während er gleichzeitig die bewährten Stärken des bisherigen Systems behält. Im Zentrum der neuen Tarifwelt steht eine klare Struktur mit drei gut verständlichen Zonen, die sich an den Alltagswegen orientieren: LOKAL, REGIO und MAXIMO.
- LOKAL steht für kurze Distanzen rund um den Startpunkt und bietet einen günstigen Einstieg mit viel Flexibilität und mehr Möglichkeiten.
- REGIO deckt Wege innerhalb einer Region ab und ermöglicht Fahrten in einem noch größeren Umkreis.
- MAXIMO bietet maximale Freiheit für Fahrten in ganz Vorarlberg.
Neue Zeitzonen für mehr Flexibilität
Ergänzt werden die drei Zonen durch wenige, klar definierte Zeitstufen. Die Fahrgäste können je nach Bedarf zwischen 60 Minuten, 120 Minuten und 24 Stunden wählen. Innerhalb der gewählten Zeit und Zone ist beliebiges Hin- und Herfahren möglich – so oft und viel man will. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Tarifwelt ist die größere zeitliche Flexibilität. Das neue 24-Stunden-Ticket ersetzt das bisherige Tagesticket und ist nicht mehr an einen Kalendertag gebunden, sondern startet mit dem Fahrtantritt. Dadurch lohnt sich der Ticketkauf auch abends oder für flexible Tagesplanungen. Das 24-Stunden-Ticket war ein oft geäußerter Wunsch der Fahrgäste, der mit dem neuen Tarif nun endlich umgesetzt werden kann.
Die neue Tarifstruktur sorgt für mehr Transparenz: Weniger Zonen und klar benannte Angebote machen Preise nachvollziehbar und verständlich. Wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert weiterhin von Monats- und Jahreskarten. Wer nur gelegentlich fährt, bleibt flexibel und zahlt einen fairen Preis. Insgesamt profitieren viele Fahrgäste von der neuen Systematik – und alle von noch mehr Klarheit.
„Die Mobilität der Menschen hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Mit der neuen Tarifwelt schaffen wir ein zeitgemäßes und modernes Angebot, das sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Fahrgäste orientiert“, erklärt Verkehrsverbund Vorarlberg Geschäftsführer Christian Hillbrand. Bis zur Umstellung am 1. Juni können sich die Fahrgäste damit schon frühzeitig über die neue Tarifwelt informieren. „Wir nutzen all unsere Möglichkeiten aus, um die Fahrgäste bestmöglich zu unterstützen – von der Info an Haltestellen, in den Fahrzeugen bis zur Information nach Hause“, so Hillbrand weiter.
„Mit der neuen VMOBIL Tarifwelt wird der öffentliche Verkehr konsequent weitergedacht. Sie verbindet einfache Entscheidungen mit hoher Bewegungsfreiheit und macht Mobilität noch alltagstauglicher – in der Stadt ebenso wie im ländlichen Raum. Kurz gesagt: Die neue Tarifwelt macht die Nutzung des ÖPNV noch einfacher, übersichtlicher und attraktiver“, freut sich Landesstatthalter und Mobilitätslandesrat Christof Bitschi.
Das sind die drei Zonen der neuen VMOBIL Tarifwelt:
LOKAL: Der günstige Einstiegstarif für kurze Distanzen
Die kleinste Einheit in der neuen Tarifwelt ist die Lokal-Zone. Vom Startpunkt aus erreicht man damit bequem bereits die benachbarten Orte und das, ohne „dominos“ zählen zu müssen. Und mit der Lokal-Zone wird es durch den erweiterten Geltungsbereich oft sogar günstiger: Statt wie beispielsweise bisher 2,70 Euro für eine Einzelfahrt von Feldkirch nach Klaus, zahlen Fahrgäste künftig 2,40 Euro für beliebige Fahrten mit Zug und Bus in der gesamten Lokal-Zone Feldkirch (60-Minuten-Ticket) zwischen Klaus und Satteins. Um nur 4,60 Euro kann das Angebot der Lokal-Zone für ganze 24 Stunden genutzt werden.
REGIO: Der perfekte Tarif für Wege in der mittleren Umgebung
Die insgesamt neun Regio-Zonen umfassen die Orte und Bereiche der bekannten Regionen des Landes und erweitern damit den Mobilitätsradius. Wichtige Orte und Städte liegen an den Rändern der REGIOS und sind als Überlappungsbereiche damit aus mehreren REGIOS mit nur einem Ticket gut und günstig erreichbar. Aus Andelsbuch kostet beispielsweise eine Einzelfahrt nach Bregenz aktuell 7,80 Euro, nach Dornbirn sind es 5,30 Euro. Mit dem neuen REGIO 2 Vorderwald-Ticket um 4,80 Euro für 60 Minuten sind künftig beide Bezirkshauptstädte im Angebot inkludiert. Um nur 9,20 Euro ist man ganze 24 Stunden flexibel im gesamten REGIO mit Zug und Bus unterwegs: also mit dem Bus nach Bregenz, mit dem Zug weiter nach Dornbirn und von dort flexibel wieder zurück nach Andelsbuch.
MAXIMO: Der bewährte All-Inclusive-Tarif für das ganze Land
Mit Zug und Bus unbeschwert in ganz Vorarlberg unterwegs – das geht weiterhin mit dem Maximo-Ticket, ganz egal, ob mit dem KlimaTicket als Jahreskarte oder mit den passenden Zeitkarten für spontane Fahrten. Das Maximo-Einstiegsticket gibt es neu bereits ab 9,60 Euro (statt bisher um 18,90 Euro). Es gilt gleich für 120 Minuten für beliebige Fahrten – vom Bodensee bis zum Arlberg.
Alle Infos zur neuen VMOBIL Tarifwelt: www.vmobil.at/tarifwelt. Mit dem neuen Online-Tariffinder unter www.vmobil.at/tariffinder können sich Fahrgäste außerdem mit nur wenigen Klicks das jeweils passende Ticket anzeigen lassen.
Mobilität im Alter: Neues KlimaTicket VMOBIL zum Super-Spartarif
Zug- und Busfahren ist für viele Seniorinnen und Senioren eine wichtige Möglichkeit, mobil zu sein. „Dabei geht es vor allem um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein einfach verständliches und gutes Angebot ist dafür essenziell“, so VORARLBERG 50plus-Mobilitätsreferent Gerhard Mayer. „Wir freuen uns, dass wir in der Ausarbeitung der neuen Tarifwelt bedacht wurden.“ Besonders attraktiv ist das neue Angebot. Damit bekommen alle Fahrgäste, die das 75. Lebensjahr vollendet haben, das KlimaTicket für ganz Vorarlberg um nur 203 Euro (bei der Wahl des Jahreskartenrabatts als persönliches Plus in Höhe von 26 Euro für alle Neu- und Bestandskund:innen). Das sind umgerechnet in etwa 50 Cent pro Tag.
Von Vorverkauf bis digital: Neue Tarifwelt bringt große Erleichterung im Ticketkauf
Die Möglichkeit, einen Fahrschein bargeldlos schnell und spontan im Bus lösen oder sich vorab ein Ticket im Vorverkauf an zahlreichen Stellen kaufen zu können, wurde in der Vergangenheit öfters von den Fahrgästen gewünscht. Die Umsetzung dieses Vorhabens war wegen des domino-Tarifsystems nicht möglich. Mit der Einführung der neuen Tarifwelt wird der Ticketverkauf in allen Bereichen weiter ausgebaut und sorgt damit für eine große Erleichterung.
Öffi-Tickets ab Jahresmitte bei rund 100 Vorarlberger Trafiken erhältlich
Ab Mitte des Jahres wird eine Auswahl an Öffi-Tickets in rund 100 Vorarlberger Trafiken erhältlich sein. Das dichte Vertriebsnetz erleichtert all jenen Fahrgästen den Zugang zum öffentlichen Verkehr, die keine Jahreskarte besitzen oder die digitalen Bezahlmöglichkeiten wie z.B. die beliebte FAIRTIQ-App bisher nicht nutzen. Die Kooperation mit den Trafiken erweitert damit maßgeblich die Möglichkeiten für Fahrgäste, sich bereits vor der Fahrt einen Fahrschein zu kaufen. In weiterer Folge sorgt jedes im Vorfeld gelöste Ticket für mehr Sicherheit und Pünktlichkeit und ist eine wichtige Entlastung für die Buslenkerinnen und -lenker.
Pilotprojekt zu bargeldlosem Ticketkauf im Bus wird auf Stadtbusse in Dornbirn und Bregenz ausgeweitet
Ebenfalls ab Mitte des Jahres können Fahrgäste in den Stadtbussen Bregenz und Dornbirn im Rahmen eines Pilotprojekts ihre Fahrscheine schnell und bequem bargeldlos bezahlen. Wie beim Einkaufen: Handy, Smartwatch, Kredit- oder Bankomatkarte an das spezielle Terminal im Bus halten und schon ist das Bezahlen erledigt. Ein erstes Pilotprojekt am Arlberg hat sich in der Praxis bereits bewährt: In der besonders stark frequentierten Wintersaison werden mittlerweile rund 75 Prozent aller Tickets bargeldlos gekauft. Die zeitsparende Kaufoption verbesserte gleichzeitig die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Busse. Das Pilotprojekt wird nun auf den städtischen Busverkehr ausgeweitet.
Einfache, neue Kombitarife mit Tarifverbund OSTWIND (CH) und LIEmobil
Immer mehr Menschen im Vierländereck Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein nutzen Zug und Bus für den täglichen Weg in die Arbeit oder für Ausflüge ins Nachbarland. Auch im grenzüberschreitenden Verkehr werden die Kombitarife mit dem Tarifverbund OSTWIND (OTV) in der Schweiz sowie mit LIEmobil in Liechtenstein mit 1. Juni weiter vereinfacht. Im Kombitarif OTV-VVV werden die neuen VMOBIL Tarifzonen mit flexibler Wahlfreiheit für Fahrgäste zwischen den neuen drei Zonen integriert. Sie können dann mit den benötigten OTV-Zonen in der bewährten Form kombiniert werden. Auch im Kombitarif VVV-LIEmobil wird das Angebot ab 1. Juni deutlich einfacher. Kombitickets gelten künftig immer für alle Zonen in Liechtenstein und das zum Preis der Grenzzonen. Außerdem gelten LIEmobil-Tickets künftig auch im ganzen Feldkircher Stadtgebiet. Mit einem MAXIMO-Ticket gilt die grenzüberschreitende Fahrt künftig bis zum Grenzbahnhof Nendeln.
Die Vorteile der neuen Tarifwelt im Überblick:
- Tschüss dominos: 3 einfache Zonen statt 94 dominos
- Hin und her und hin und her..: In der gewählten Zone und Zeit so oft fahren, wie man will
- Achtung, fertig, los! Das neue 24-Stunden-Ticket ist flexibel
- Einfacherer Ticketkauf: Vom Vorverkauf in Trafiken bis bargeldlos im Bus
- Neues, günstiges Ticketangebot für Senior:innen ab 75 Jahren
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