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Prix International Architecture Bois für das Museum Bezau

Ein über 100jähriges Heimatmuseum begeistert nun auch die internationale Fachwelt an Architekten und Handwerkern.

(Regio-Bregenzerwald)Das historische, denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr 1557 ist tatsächlich ein beeindruckendes Exponat. Ein Schauobjekt, das die lokale Baukultur als enge Verbindung von architektonischer und handwerklicher Kompetenz erlebbar macht. „Der Erweiterungsbau greift die Fäden der Geschichte auf und entwickelt diese in eigenständiger Sprache weiter. Auf 3 Ebenen verteilt bietet die Erweiterung zusätzliche flexibel nutzbare Flächen für einen zeitgemäßen Museumsbetrieb. Alt und Neu verweben sich zu einem räumlich wie inhaltlich erlebbaren Ganzen. Zwischen Dunkel und Hell, Hoch und Niedrig sowie Enge und Weite entwickelt sich eine vielschichtige Raumerfahrung. Im spannungsreichen Dialog aus Alt und Neu entsteht ein sinnstiftendes Ganzes“, so die Architekten Innauer Markus und Sven Matt.

Ende Februar wurde dem Museum anlässlich einer internationalen Fachtagung in Paris der Internationale Holzbaupreis 2026 in der Kategorie Sanierungen verliehen. Verschiedenste internationale Fachzeitschriften konnten Projekte für diesen hochkarätigen Preis nominieren und es ist erfreulich, dass das Museum Bezau unter vielen großartigen Bauten als Sieger hervorging. Nach dem Vorarlberger Holzbaupreis 2025 eine weitere Bestätigung für die behutsame, funktionale und vorbildliche Erweiterung des Museum Bezau durch die Architekten Innauer/Matt. Kein Wunder, dass das schöne Haus inmitten der Wälder Kulturlandschaft viel Fachpublikum anlockt. Und die klassischen Museumsbesucher erwartet eine Behaglichkeit und der Duft von frischem Holz inmitten von Museumsschätzen und Kulturgütern.

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