Thomas Hammerer aus Krumbach, mit Egger Wurzeln, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Bregenzerwaldbahn. Hier sein letzter Eintrag auf der von ihm eigens eingestellten Facebook – Seite . Bahnliebhaber und Interessenten der Zeitgeschichte kommen hier voll auf ihre Kosten. Über ein Like oder “Follow” würde er sich natürlich freuen!
(th/Facebook)Da hier immer wieder neue Follower zu dieser Seite dazu kommen, möchte ich gerne ein paar ganz generelle Informationen zur Bregenzerwaldbahn posten.
Die Bregenzerwaldbahn wurde zwischen 1900 und 1902 errichtet und stellte den Aufbruch des Bregenzerwaldes in eine neue Zeitrechnung dar. Sie brachte damals einen erheblichen Aufschwung in die Region. Sie fuhr vom Bahnhof Bregenz in das 35km entfernte Bezau und war in der bosnischen Spur mit einer Spurweite von 760 mm ausgeführt. Ursprünglich war eine Verlängerung der Strecke bis nach Schoppernau im hinteren Bregenzerwald geplant und vermossen, diese wurde jedoch wegen des Ausbruchs des 1. Weltkrieges nicht verwirklicht.
Die Bahnstrecke wurde in erster Linie von italienischen Bauarbeitern aus dem Trentino erbaut.
Die Bregenzerwaldbahn wurde ursprünglich als Aktiengesellschaft betrieben, war also eine Privatbahn. Dazu wurde die “Bregenzerwaldbahn AG” gegründet und Aktien ausgegeben bzw. verkauft. Die Finanzierung war bis 1975 (!!) ausgelegt. Bis dahin sollte die Bahn bezahlt sein. Die Bahn wurde in Konzession von den österreichischen Staats- und Bundesbahnen geführt. Ab 1916 gab es aber regelmäßig Verluste.
Angehängte Bilder: 1) Bau des Egger Viaduktes. 2) Bau des Bahnhofes Andelsbuch. 3) Bau des Pfisterbachviaduktes in Andelsbuch durch Baumeister Johann Bertolini. 4) Foto vom Originalplan des Pfisterbachviaduktes. 5) Bild einer Aktie (Schuldverschreibung).
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