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Perspektive für Schetteregg – Stellungnahme der Marktgemeinde Egg und Stellungnahme Betreiber Wander- und Skigebiet

Egg, am 24. Februar 2026

Die letzten Jahre wurde immer wieder darüber geredet, wie es wohl mit dem
Winterbetrieb in Schetteregg weitergehen kann. Als klar wurde, dass die bestehende
Gesellschaft mit sehr vielen unterschiedlichen Gesellschaftern den Betrieb in
Schetteregg nicht fortführen kann, wurden unterschiedliche Szenarien überlegt und
diskutiert.

Auch wenn die Gemeinde als Mitgesellschafterin nur ein Teil von vielen war, war uns immer bewusst: wir müssen und wollen als Gemeinde mitdenken – mit unserer Einschätzung, mit unseren Visionen und vor allem mit unserer Klarheit, dass das Leben im Natur- und Freizeitraum Schetteregg erhalten werden soll.

Als die Gesellschaft Insolvenz anmelden musste, kam die Brisanz des Themas auf eine
neue Ebene. Mit Freude erfuhren wir, dass es jemanden aus der Region gibt, der bereit
ist, das Gebiet tatsächlich zu entwickeln und damit als attraktiven Ort für uns und
unsere Gäste zu erhalten.

Was nun für dieses Gebiet das optimale Angebot ist, ist schwierig zu beantworten. Ganz
viele Fragen tauchen auf:

Wie viel Leben möchten wir in Schetteregg?
Wie viel Bewirtschaftung ist für Schetteregg und Natur und Mensch in Schetteregg gut –
mit der wunderbaren Natur- und Bergwelt, mit dem besonderen Vorsäßgebiet, mit der
Alpwirtschaft, mit der Gastronomie und Hotellerie?
Wie viel Verkehr verträgt die Straße nach Schetteregg?
Wie groß gedacht darf die zukünftige Entwicklung dieses Gebiets werden?
Und viele andere Fragen mehr.

In all diesen Überlegungen ist für uns als Gemeindeverantwortliche eines klar geworden:

Das schlimmste, das passieren kann, ist, dass Schetteregg stirbt.
Das klingt aufs erste hart und für manche übertrieben. Tatsache ist jedoch, dass wir alle noch gar nicht abschätzen können, was es bedeutet, wenn der Betrieb eingestellt wird.

Für einige wäre es am wünschenswertesten, wenn alles so bleibt, wie es ist: ein kleines Schigebiet für den Winter und basta.

Aber:
Mit Klimaerwärmung und der daraus resultierenden Schneesituation auf 1000 m Seehöhe ist dieses Schigebiet nicht wirtschaftlich zu führen. Ohne Sommerbetrieb gibt es keinen Winterbetrieb in Schetteregg.

Ein weiterer aktueller Bericht:

Quelle: egg-news.at

Schetteregg: Transparenz statt Gerüchte – Fakten zum geplanten Bike-Betrieb

Rund um die geplante Weiterentwicklung von Schetteregg kursieren aktuell zahlreiche Behauptungen und Mutmaßungen. Von unkontrollierten Besucherströmen über angeblich überforderte Infrastruktur bis hin zu pauschalen Zuschreibungen gegenüber Gästen. Diese Diskussion wird vielfach emotional geführt – häufig jedoch ohne belastbare Faktenbasis.

Wir haben uns daher entschieden, dass Elias Schwärzler alle relevanten Fragen sammelt und strukturiert beantwortet.

Der nachfolgende Fragenkatalog greift zentrale Themen auf: Besucherlenkung, Kapazitäten, Infrastruktur, Sicherheit, Naturverträglichkeit, Wertschöpfung sowie die Auswirkungen auf Landwirtschaft, Alpbetrieb und Region. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und eine sachliche Grundlage für die weitere Diskussion bereitzustellen.

Schetteregg steht vor einer strategischen Weggabelung. Ohne ein tragfähiges Sommerkonzept ist die langfristige Finanzierung und Absicherung des Winterbetriebs nicht realistisch darstellbar. Die Konsequenzen eines Stillstands würden nicht nur den Lift betreffen, sondern die gesamte regionale Wertschöpfungskette – von Alpbewirtschaftung und Gastronomie bis hin zu Vermietern, Mitarbeitern und kommunaler Infrastruktur.

Zum Interview -> hier!

Wir laden alle Interessierten ein, sich anhand der konkreten Antworten ein eigenes Bild zu machen.

Sachlich. Offen. Zukunftsorientiert.

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