(fb)Nach dem letzten Sommer Grand Prix in Klingenthal ist Niklas Bachlinger direkt in die Vorbereitung auf die Wintersaison eingestiegen. Nach einem intensiven Sommer mit insgesamt 14 hochwertigen Wettkämpfen ist das primäre Ziel für den Bregenzerwälder, gut vorbereitet zu sein, wenn es am 13. Dezember beim Continental Cup in Ruka losgeht.
Zwei Trainingskurse mit der ÖSV TG II in Innsbruck und Bischofshofen hat Niklas bereits absolviert. Und nach ein paar ruhigeren Tagen stehen die ersten Landungen auf Schnee an, welche nächste Woche beim Trainingskurs in Seefeld absolviert werden sollen.
Zwei Wochen noch bis Ruka, wo in zwei Wettkämpfen der Quotenplatz für die Vierschanzentournee vergeben wird. Um diesen sehr begehrten Startplatz wird es schon intern einen heißen Fight geben, da mit Huber, Schuster, Aigner und Müller die Konkurrenz im eigenen Team stark aufgestellt sein wird. Und auch die Athleten der zweiten Reihe anderer Nationen werden gut vorbereitet sein. Dass Niklas davor noch bei einem Wettkampf zum Einsatz kommt, ist nicht ganz ausgeschlossen. Nachdem Stefan Kraft nach seinem herausragenden Saisonstart und dem 46. Weltcupsieg auf der Normalschanze in Falun, aufgrund der anstehenden Geburt seines ersten Kindes die Heimreise angetreten hat, wurde Jonas Schuster für die dritte Weltcupstation in Ruka nachnominiert.
Die Entscheidung für Schuster wurde von den ÖSV-Trainern bereits unmittelbar nach Klingenthal getroffen, nachdem der Tiroler die Weltcupquote nur um einen Punkt verpasst hatte. Niklas wäre im Ranking der Nächste, der nachrücken würde. Wer weiß, welche Entscheidungen nach dem Weltcup in Finnland getroffen werden, wenn das Team für Wisla nominiert wird.
Beim Sommer Grand Prix in August in Wisla hat der Schoppernauer mit seinem zweiten GP-Sieg und einem zweiten Rang die Konkurrenz dominiert und gezeigt, dass ihm die Schanze liegt. Niklas wäre vorbereitet. Der Fokus ist dennoch auf den COC in Ruka gerichtet, um dort die aktuell guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf abrufen und die bemerkenswerten Leistungen auf der Matte am Schnee fortsetzen. Das wären gute Voraussetzungen für den nächsten Schritt.
Spätestens bei der Vierschanzentournee in Innsbruck und Bischofshofen wäre es wieder an der Zeit, einen Vorarlberger bei einem Weltcupspringen anfeuern zu dürfen.
Bild (c): ÖSV Feichter

