(mk)Auch im dritten Spiel der Viertelfinalserie hat das Team aus Zell am See das bessere Ende für sich. Matchentscheidend war die 36. Minute, in der statt der erstmaligen Führung der Wälder, das 2:1 der Gastgeber herausschaute. Damit ist der EC Bregenzerwald am Sonntag bereits zum Siegen verdammt.
Besonders in den Anfangsminuten setzen die Gäste die Zeller Eisbären unter Druck. Die Vorwärtsbemühungen wurden jäh durch eine Strafe gegen Roberts Lipsbergs unterbrochen. Im anschließenden Powerplay konnte Hubert Berger beim eigenen Schuss vor Pasanen nochmal nachsetzen und den Rebound unter die Beine des Wälder Torhüter zum 1:0 einschieben. (5.) Die große Möglichkeit über Philip Putnik ließen die Eisbären liegen, (8.) ebenso wie das nächste Überzahlspiel. Die Wälder taten sich lange Zeit schwer aus dem eigenen Drittel herauszukommen, zu ungenau gestalteten sich die Pässe im Aufbau. So fiel der Ausgleich quasi aus dem Nichts. Luca Erne räumte vor dem Tor von Max Zimmermann den Weg für den Schuss von Jimi Kuronen frei, der den Puck mit einem Hammer zum 1:1 in der 18. Minute versenkte. (Individualsponsor Schwarzach Packaging gratuliert seinem Spieler.)
Sehr offen gestaltete sich der Mittelabschnitt. Jami Pasanen und Max Zimmermann waren ständig im Fokus und glänzten jeweils mit schönen Paraden. Die Härte im Spiel nahm zu, so war auch der eine oder andere Open Ice Hit dabei. Dennoch kamen die Special Teams nicht zum Einsatz, die Schiedsrichter ließen laufen. Gleich zu Beginn des Drittels hatte Zells Kapitän Johansson die erneute Führung auf der Schaufel, (21.) auf der anderen Seite blieb Zimmermann gegen Roberts Lipsbergs Sieger. Es dauerte bis zur Minute 36, als es das nächste Mal klingeln sollte. Die Wälder setzten die Eisbären stark unter Druck, der letzte Angriff ging nur knapp am leeren Tor vorbei. Doppelt bitter, denn das eröffnete den Gegenstoß der Hausherren, die durch Piuk auf 2:1 stellten.
Fast spiegelbildlich dann der dritte Treffer der Eisbären. Max Zimmermann und das Glück retteten vor einem möglichen Tor der Wälder, im Gegenzug machten es die Hausherren vorne besser. Rappold und Putnik entflohen der gegnerischen Verteidigung, spielten die Scheibe vor Pasanen hin und her, bis Ersterer verwertete. (22.) Bei dieser kalten Dusche half auch die anschließende Strafe gegen Kele Steffler nicht, die Tiger zeigten im Powerplay keine Zähne. Deutlich hitziger ging es dann zu, als sich die Emotionen zwischen Pöschmann und Pallierer entluden, die beiden Wiener lieferten sich einen harten Infight. Einer möglichen Aufholjagd standen die Vorarlberger dann selbst im Weg, die sich mit weiteren Strafen schwächten. Die Zeller Eisbären holten mit dem 3:1 gleich vier Matchpucks und haben am Sonntag im Dornbirner Messestadion bereits die Möglichkeit ins Halbfinale aufzusteigen. Die Wälder auf der anderen Seite sind zum Siegen verdammt.
Nächstes Heimspiel: Sonntag, 16.03.2025 um 17:30 Uhr gegen die EK Zeller Eisbären im Messestadion Dornbirn
man kann mit einer Mannschaft aus nur Auswärtigen und Legionären nur mit den Mannschaften im letzten Drittel der Tabelle mithalten.
Macht das so Sinn oder wäre mal eine Änderung notwendig?
Dazu würde es aber sicher einen totalen Umbruch des gesamten Vorsfands benötigen, denn dieser hat schon viele Jahre total versagt.